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Beesexualität – im Mittelalter beliebt und verbreitet heute verboten

Beesexualität
Aussprache: [ˈbiːˌzɛksu̯aliˈtɛːt]
Bedeutungen: sexuelle Neigung zu Bienen und anderen Insekten habend um sexuelle Stimulanz zu erreichen.
Abkürzungen: umgangssprachlich (bis ca. 1910): bee, umgangssprachlich (heutzutage): bi
Herkunft: Zusammensetzung aus Präfix bee- „Biene“ und sexuell, zu lateinisch sexus „Geschlecht“, ursprünglich also „Bienengeschlechtlich“
Sinnverwandte Wörter:
Gegenwörter: heterosexuell, homosexuell, Herpetophobie
Beispiele: Es gibt viel mehr Menschen, die Ihre Beesexualität ausleben, als man glaubt.

Im Mittelalter vermutlich hauptsächlich im südlichen England wurde diese Art der sexuellen Stimulanz vor allem bei jungen Männern gern zur Selbstbefriedigung oder zur sexuellen Anregung genutzt. Da die Selbstbefriedigung verboten war, ließen sich pubertierende Jungen eine andere Maßnahme einfallen um nbicht selbst Hand anlegen zu müssen. Am Badetag wurde ein Insekt, welches flugunfähig war oder gemacht wurde udn ebenso nicht schwimmfähig war als Hilfsmittel verwendet, um dieses oder diese auf die aus dem Wasser des Badezubers gehaltene Penisspitze zu setzen. Die Insekten versuchen die Flucht von dieser kleinen „Insel“, finden jedoch nur Wasser um diese Insel herum und laufen somit im Kreis, was den Probanden stimulieren kann. Umgangssparchlich wurde dies unter den Judendlichen „einen trampeln lassen“ genannt. Als Tiere wurden hauptsächlich Käfer, Wanken, Kakerlaken und Fliegen (denen die Flügen herausgerissen wurden, daher wurde diese Sexualpraktik 1933 durch das Tierschutzstrafrecht verboten) verwendet. Den Namen verlangt diese Praktik durch einen gewissen Sir John Henry Vince Middleborough aus Essex, der 1356 im Alter von 13 Jahren eine Biene anstelle einer Fliege nam und sich somit einen sehr schmerzhaften Stich zuzog, der es erforderte, dass der Hofarzt gerufen wurde. Dieser leiß das Gift durch seine Arzthelferin aussaugen und ließ anschließend die Wunde desinfizieren und verbinden. Die Arzthelferin konnte diese Geschichte nicht für sich behalten und tat diese noch am sleben Abend in Ihrer Klöppelrunde kund. Am nächsten Tag war der Begriff der Beesexualität in aller Essexer Munde.

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